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M2M communication: e.g. Smart Cities and the Industrial Internet

Immer mehr Dinge werden mit M2M-Lösungen ausgerüstet und dadurch auf neue Weise nutzbar. Erfahren Sie mehr über wichtige Themen im Bereich M2M-Kommunikation wie Smart Cities oder das Industrial Internet.

 

 

Industrial Internet: die Verbindung von Mensch und Maschine

Smart Farming

Das Industrial Internet vereint maschinelles Lernen und Big-Data-Technologien mit Sensordaten. Grundlage dieser neuen Anwendungen und Möglichkeiten sind Machine-to-Machine Kommunikation (M2M) und Automatisierungstechnologien.

Diese in der Industrie bereits seit Jahren eingesetzten Technologien versetzen Unternehmen unterschiedlichster Branchen – von der Fertigungsindustrie über die Versorgungswirtschaft bis hin zum öffentlichen Sektor – im B2B-Umfeld in die Lage, ihre Wertschöpfungsketten zu optimieren.

Industrial Internet, Internet der Dinge und Industrie 4.0

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) bezieht sich auf die Digitalisierung und Virtualisierung von Geschäftsprozessen (B2B) und Kundenerlebnissen (B2C) durch die Vernetzung von Gegenständen und Geräten. Hierzu zählen etwa Roboter und mit Sensoren ausgestattete Maschinen, aber auch Wearables. Ermöglicht werden diese vergleichsweise neuen IoT-Services durch eine zunehmende Vernetzung, innovative Plattformen und neue Technologien zur Echtzeitanalyse riesiger Datenmengen.

Während das Konzept des IoT sich gleichermaßen auf B2B und B2C erstreckt, beziehen sich die Begriffe Industrial Internet und Industrie 4.0 allein auf die Digitalisierung im Business-to-Business-Bereich. Dabei sind die Schlüsselelemente von Industrial Internet und Industrie 4.0 im Wesentlichen identisch – lediglich der Adressat unterscheidet die beiden Konzepte voneinander: Das Industrial Internet lässt sich im Industrie- und Dienstleistungssektor verorten, wohingegen Industrie 4.0 sich ausschließlich auf die Fertigungsindustrie bezieht.

Die „Plattform Industrie 4.0“, ein Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsverbände Bitkom, VDMA und ZVEI zur Umsetzung der Industrie-4.0-Strategie der Bundesregierung, definiert den Begriff „Industrie 4.0“ als Digitalisierung und Vernetzung industrieller Fertigungsprozesse inklusive Produktentwicklung und Service. Daher kann auch die sogenannte vierte industrielle Revolution in der klassischen Fertigungsindustrie und Logistik so bezeichnet werden.

Anwendungsfälle für das Industrial Internet    

Bis zum Jahr 2020 wird Prognosen zufolge die Zahl vernetzter Geräte auf 200 Milliarden wachsen, und 40 Prozent aller Datenströme werden ihren Ursprung in Autos, LKW und Produktionsmaschinen haben. Schon heute sind sieben von zehn Marken IT-, Elektronik- oder Internetunternehmen. Nicht zuletzt solche Zahlen verdeutlichen, dass die Digitalisierung einen Paradigmenwechsel in Wirtschaft und Gesellschaft einleitet. Im Vordergrund des Industrial Internets steht dabei eine große Vielfalt möglicher Anwendungsfälle mit Vorteilen für sämtliche Wirtschaftszweige, sodass Fertigungs- und Versorgungsbetriebe, Logistik- und Transportunternehmen, aber auch öffentlicher Sektor und Gesundheitswesen profitieren. Mithilfe digitaler Technologien können Unternehmen neue Produktionsverfahren anwenden, neue Geschäftsmodelle umsetzen, neue Produkte entwickeln und so letztlich neue Märkte erschließen.

Mit IT-Unterstützung lassen sich etwa einzelne Bearbeitungsstationen an einen veränderten Produktmix anpassen und gleichzeitig die Auslastung der Anlagen optimieren. Durch automatisierte Überwachung und Analyseprozesse können zudem Wartungsbedarf und Produktionsausfallrisiken innerhalb einer Fabrik aufgezeigt werden. Energieversorger können mithilfe spezieller Lösungen jederzeit den Überblick über die Leistung ihrer Anlagen behalten, während sich alle relevanten Daten – etwa Produktion, Spannung und Energieverbrauch – zentral in Echtzeit abrufen und auswerten lassen.