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Verringerte Kosten und verbesserte Pflege durch die Vernetzung des Gesundheitswesens

Connected healthcare systems

Mit M2M-Lösungen lassen sich Kosten im Gesundheitswesen senken und gleichzeitig die Versorgungsqualität verbessern.

Dank Fernüberwachung können Krankenhausaufenthalte verkürzt oder gar überflüssig werden. So werden Betten für ernstere Fälle frei, während der Großteil aller Patienten zu Hause genesen kann. Ortungslösungen erhöhen die Sicherheit von Patienten und älteren Menschen und verringern die Sorgen ihrer Verwandten. Gleichzeitig können Menschen mit ihrer Hilfe im Alter länger selbstbestimmt zu Hause leben. Nicht zuletzt ermöglichen M2M-Geräte einen gänzlich neuen Lebensstil, indem sie die Überwachung der eigenen Fitness kurzweilig gestalten und so helfen, Erkrankungen besser vorzubeugen.

M2M-Lösungen für Gesundheit und Fitness

M2M solutions for healthcare & fitness: fitness trackers

Medizinische Apps und Wearables sind stark gefragt. Im intelligenten Zusammenspiel mit Sensoren federn sie Kostensteigerungen im Gesundheitswesen ab. Auch Krankenversicherungen profitieren von ihnen, da sie das Risiko von Begleit- und Folgeerkrankungen senken.

Sich fit und gesund zu halten, ist nicht länger nur ein Trend, sondern ein Lebensstil. Entsprechend groß ist die Anzahl digitaler Helfer: Weltweit gibt es schätzungsweise 100.000 medizinische Apps, die sich reger Nachfrage erfreuen. So wurden allein 2015 mehr als drei Milliarden Mal mHealth-Apps auf Smartphones heruntergeladen. Laut einer aktuellen Studie der Berliner Marktforschungsfirma research2guidance stellt dies eine Steigerung um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar – und ein Ende ist nicht in Sicht: Das Internet der Dinge (IoT) durchdringt unser Privatleben immer mehr.

Auch beim Sport lässt sich dieser Trend beobachten. Einer repräsentativen Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zufolge gehören M2M-Technologien schon jetzt fast so selbstverständlich zum Training wie Jogginghosen. Weiterhin prognostiziert Bitkom, dass Smartphones künftig eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung spielen und dazu beitragen werden, den Kostenanstieg im Gesundheitswesen abzufedern.

Das Smartphone als Gesundheitsmanager

Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)-Lösungen helfen Ärzten, Krankenversicherungen, medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern und nicht zuletzt Patienten. Mithilfe mobiler Geräte zur Gesundheitskontrolle können Verbraucher Vitalwerte wie Blutzuckerspiegel, Körpertemperatur, Gewicht, Blutdruck und Puls einfach und schnell messen, auswerten und speichern. So sind Ärzte und Patienten in der Lage, den Gesundheitszustand fortlaufend zu überwachen, wodurch der Gang zur Arztpraxis in vielen Fällen überflüssig wird. Krankenversicherungen wiederum profitieren, da dank der Analyse der Daten das Risiko von Begleiterkrankungen gesenkt wird.

Messmodule wie VitaDock werden einfach in ein Smartphone gesteckt, um Vitalwerte über eine App zu erfassen. Auf diese Weise werden Mobilgeräte zu digitalen Gesundheitsmanagern, die sämtliche Messwerte speichern und individuell auswerten können. Dabei bleiben die Daten auf dem persönlichen Gerät und werden nicht automatisch an Dritte weitergegeben.

Das Smartphone als Trainingsmanager

Während Trainingseinheiten messen M2M-Lösungen nicht nur Vitalfunktionen. Fitnesstracker von Anbietern wie Fitbit zählen auch Schritte und verbrannte Kalorien und können dank eingebauter Beschleunigungssensoren und Höhenmesser Aktivitäten wie Treppensteigen präzise erfassen.

Die Sensoren im Fitnesstracker übertragen ihre gemessenen Werte in Echtzeit per M2M-Kommunikation, während das Gerät Statistiken über eine mit dem PC verbundene Dockingstation drahtlos synchronisiert. Von dort werden die Daten automatisch in ein persönliches Online-Profil übermittelt, sodass der Nutzer seinen Fortschritt jederzeit verfolgen kann – auch unterwegs per Smartphone-App.

Tags: M2M , Gesundheit , Fitness , Fitnesstracker , Krankenversicherung