Energie / Smart Home

M2M-Lösungen verbessern Energieeffizienz

Smart Energy

M2M-Lösungen sind ein wichtiger Baustein der Energiewende. Vernetzte Sensoren und intelligente Stromnetze bieten weitreichende Vorteile.

Im Dezember 2015 endete der Klimagipfel in Paris mit einer historischen Vereinbarung, als alle 196 Länder ein Abkommen zur Eindämmung der Erderwärmung unterzeichneten. Intelligente Informations- und Kommunikationstechnologien sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Laut dem von der Global e-Sustainability Initiative (GeSI) veröffentlichten Bericht SMARTer2030, könnte ihr Einsatz den weltweiten CO2-Ausstoß um bis zu 20 Prozent senken.

Weiterhin stellt der Bericht fest, dass vernetzte Sensoren und intelligente Netze weitreichende wirtschaftliche, ökologische und soziale Vorteile schaffen. M2M-Lösungen machen intelligente Netze möglich und versetzen Energieversorger in die Lage, Lasten effizienter zu verteilen. Durch intelligente Stromzähler können zudem Verbraucher ihre Energiekosten senken.    

Smart Home – eine Chance für Energieversorger

Smart Home

Das Smart Home liegt im Trend und wird nach Einschätzung von Experten schon bald in unzählige Häuser und Wohnungen einziehen. Mit der Hilfe von M2M-Lösungen der Telekom werden auch Energieversorger von diesem Trend profitieren können.

Energieversorger sehen sich einem immer stärkeren Wettbewerb ausgesetzt. Verbraucher, die im Internet beispielsweise nach einem neuen Stromanbieter in Berlin suchen, stoßen in unterschiedlichen Portalen auf rund 450 Angebote. Angesichts dieser großen Konkurrenz müssen Energieversorger ihre Kunden mit anderen Mitteln als dem Preis überzeugen. Zwar können sie sich mit niedrigeren Preisen kurzzeitig von anderen Anbietern absetzen, doch wird dieser Erfolg nicht von Dauer sein.

Versorger benötigen innovative Geschäftsmodelle

Bei ihrem Werben um immer anspruchsvollere Kunden müssen Energieversorger Alleinstellungsmerkmale schaffen und innovative Geschäftsmodelle entwickeln. Wichtig wird es beispielsweise sein, langfristige Beziehungen zu Kunden aufzubauen. Nach Meinung vieler Experten hat die intelligente Haussteuerung das größte Potenzial dazu. Denn: Das Smart Home liegt im Trend.

In Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern bietet die Telekom ihren Kunden branchenübergreifende M2M-Komplettlösungen aus einer Hand. Um das Smart Home voranzubringen, haben die Telekom und ihre Partner die marken- und herstellerunabhängige Plattform QIVICON aus der Taufe gehoben. Zu den Dutzenden Partnern, die QIVICON bereits unterstützen, zählen unter anderem die Energieversorger EnBW, Entega, RheinEnergie, Vattenfall und die österreichische eww Gruppe. Neben Energieeffizienz decken ihre Angebote auch die bei Kunden gefragten Themen Sicherheit und Komfort ab.

Schneller Einstieg in den Smart-Home-Markt    

Unternehmen müssen weder in die Technik noch in die Infrastruktur investieren. Stattdessen erhalten sie einen schnellen Einstieg in den Smart-Home-Markt inklusive Bereitstellung, Hosting, Training und Kundenservice. Mit der Komplettlösung der Telekom können sie ihr eigenes Produktangebot für das Smart Home mit individuellen Anpassungsmöglichkeiten in Bezug auf Design und Markenimage erstellen und behalten dabei die Kontrolle über ihre Kundenbeziehungen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, durch Up- und Cross-Selling zusätzliches Umsatzpotenzial zu generieren und bestehende Kundenbeziehungen auszubauen.

 

Smart Home, Connected Home

Heizungssteuerung per Smart-Home-App

Einer der Gründe für das Interesse am vernetzten Zuhause ist, dass Verbraucher ein größeres Augenmerk auf Energieeffizienz und Energieeinsparung legen. Mithilfe von Thermostaten definieren Anwender beispielsweise Heizprofile, die bewirken, dass nur morgens und abends geheizt wird, wenn die Bewohner anwesend sind. Per App lässt sich die Heizung außerdem von unterwegs steuern – etwa auf dem Heimweg von der Arbeit oder im Urlaub.

Laut Stiftung Warentest können Verbraucher bis zu zehn Prozent Heizenergie sparen, wenn sie die Temperatur bei mehrstündigen Abwesenheiten um vier Grad senken. Einen noch größeren Nutzen entfalten Thermostate in Verbindung mit weiteren smarten Geräten. So helfen beispielsweise mit einem Heizkörperthermostat verbundene Fensterkontakte dabei, den Energieverbrauch zu senken. Ist das Fenster zum Lüften offen, regelt sich die Heizung automatisch herunter.

Hohes Energieeinsparpotenzial

Beim Stromsparen helfen zudem Zwischenstecker und Wandtaster. Mit einem Zwischenstecker schalten Anwender beliebige Elektrogeräte ein oder aus oder messen ihren Verbrauch, um Stromfresser zu identifizieren. Mit einem Wandtaster wiederum können beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung alle nicht benötigten Elektrogeräte mit nur einem Klick ausgeschaltet werden. So lassen sich mit einer intelligenten Haussteuerung nach einer Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik unter dem Strich bis zu 40 Prozent der Energiekosten sparen.

Tags: Energieversorger , Stromversorger , Energie , Strom , Smart-Home-Steuerung , M2M-Lösungen